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Meydan heißt auf Türkisch „Marktplatz“, oder „Ort der Begegnung“. Im Spätsommer wurde in Istanbul mit „Meydan“ eine neue Generation von Einkaufswelten eröffnet, der erste Shopping Square. Er ist das grüne Zentrum und die Seele eines neu entstehenden Stadtteils der Megapole am Bosporus. |
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Standort Istanbul-Ümraniye: Beste Lage zwischen den beiden BosporusbrückenDie Geschichte des Stadtteils Ümraniye ist symptomatisch für Istanbuls Wachstumsschub im letzten Jahrhundert. Bis 1950 war Ümraniye noch ein kleines Dorf am Stadtrand, das die Istanbuler allenfalls kannten, weil sie auf ihrem Ausflug an den Ferienort Sile am Schwarzen Meer mitten hindurch mussten. Der Bebauungsplan von 1980 hatte mit Ümraniye nichts Großes vor, vielmehr sollten die Ufer des Marmarameeres entwickelt werden. Ümraniye erschien den Stadtplanern wenig attraktiv, versprach es doch weder unverbauten Meerblick noch die Nähe zum historischen Zentrum, stattdessen nur unwirtliches Gelände in Höhenlage. Was sie dabei jedoch nicht beachtet hatten: Ümraniye liegt genau zwischen den Zufahrtsstraßen zu den beiden Bosporusbrücken – die eine wurde 1974, die andere 1988 eingeweiht – und damit zwischen den lebenswichtigen Arterien der Stadt. Diese Lage machte den Landstrich schließlich attraktiv für Fabriken wie Firmensitze, für Wohnbauten wie Einkaufstempel. Heute haben etwa Bosch, Bayer und Siemens hier ihre Headquarters. Ümraniye hat in etwa so viele Einwohner wie Düsseldorf und gehört zu den am schnellsten wachsenden Quartieren Istanbuls.
Meydan |
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